Neuland 2015

Das neue Jahr ist für uns alle Neuland! Und deshalb ist es auch so spannend!

Auf eurem Abenteuer durch 2015 wünschen wir euch allen viel Entdeckerlust, Freude am Leben, Spaß und Mut.
Tut Dinge, die ihr schon immer mal tun wolltet. Tut sie jetzt und schiebt sie nicht länger vor euch her. Denn wenn nicht jetzt, wann dann…

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Starnberger See

Ende September planten wir uns noch einmal von unserem Arbeitsstress ein paar Tage zu erholen, da wir aber aus beruflichen Gründen nur 4 – 5 Tage zur Verfügung hatten, war uns schnell klar, dass wir nicht ins Ausland fliegen wollten. Also schauten wir mal, wo man sich in Deutschland mal so richtig schön erholen und vor allem schön entspannen kann. Nach einer Weile stießen wir auf den Starnberger See, aber so richtig wussten wir damit auch nichts anzufangen, da gehen ja schließlich nur Rentner Urlaub machen oder? Falsch gedacht! Die Bilder die wir im Internet fanden, waren wunderschön und Jenny war in Ihrer Kindheit schon einmal mit Ihren Eltern dort und so suchten wir uns ein nettes Hotel und machten uns auf dem Weg. Unsere Wahl fiel auf das Hotel Seeblick in Bernried. Eine kurze Kartenkunde verriet uns, das wir auf dem Hinweg relativ nahe am Kloster Andechs vorbei kommen würden und so beschlossen wir, dort gleichmal unseren 1. Stop einzulegen. Bei herrlichem Wetter erkundeten wir das Kloster und am Ende gab es dann auch noch ein leckeres Radlermaß und  was herzhaftes zu Essen. Das alles war auch noch wirklich günstig ( 1 Liter Bier 5-6€, Schweinbraten 8€), so das wir diesen Stop jederzeit weiterempfehlen würden. Jetzt gings aber weiter zum Starnberger See. Nach einer halben Stunde waren wir dann am Hotel, was wirklich einen sehr gepflegten Eindruck machte. Unser Zimmer war sehr groß und für uns war alles da was wir brauchten. Da wir noch immer strahlenden Sonnenschein hatten, schnappten wir uns gleich unsere Fahrräder und machten uns auf den See zu erkunden. Da wir aber schon relativ langen unterwegs waren suchten wir uns relativ schnell ein nettes Fleckchen und legten uns erst einmal in die Sonne und genossen die Ruhe. Am nächsten morgen, nach einem wirklich ausgiebigen Frühstück in dem das Hotel ebenfalls keine Wünsche offen ließ, ging es mit dem Rad wieder auf Entdeckungstour, angepeiltes Tagesziel: einmal Außenrum. Dies bedeutete wir hatten relative 60 km vor uns, sollte zu schaffen sein. Wir radelten einfach drauf los und fanden immer wieder tolle Plätze zum Abschalten und Entspannen und was wirklich zu betonen war, trotz allem Tourismus hat man dort wirklich seine Ruhe. Als kleinen Reisetipp empfehlen wir noch den Herzogstand, der wirklich eine atemberaubende Aussicht bietet und nicht allzu weit entfernt ist. Nach den 5 Tagen können wir den See nur weiterempfehlen. man muss nicht immer weit weg fliegen und traumhafte Landschaften vorzufinden und einfach mal die Seele baumeln zu lassen.

 

Ein anderes Neuland

Wir entdecken hier Neuland auf unserem Blog. Neuland muss aber nicht immer geografischer Natur sein, wie sich für mich herausstellte…

Für mich war es Neuland, eine Weiterbildung bei einer Onlineschule zu machen. Letztes Jahr im März entschloss ich mich dazu, bei der TLA meinen Medienfachwirt zu machen – mit IHK Abschluss. Na das hört sich doch gut an, dachte ich mir und meldete mich an. Seitdem ist über ein Jahr vergangen und etwa ein halbes Jahr liegt noch vor mir. Am Anfang war es schon etwas komisch, wenn man seine Übungen/Aufgaben (…die Hausaufgaben von früher :-)) per Internetplattform an die Dozenten schickt und diese mit einem Feedback beantworten oder man sich im virtuellen Klassenzimmer trifft, um an einer Spezialunterrichtseinheit teilzunehmen…absolutes Neuland eben, aber irgendwie zeitgemäß, dachte ich mir oft. Und wahnsinnig spannend! Es erfordert Mut und vorallem Eigeninitiative. Während dieser Zeit haben wir (also die Dozenten und die anderen Kursteilnehmer) uns mehrmals an Präsenzveranstaltungen gesehen. Außerdem habe ich gelernt, flexibel zu sein und habe keine Scheue mehr, für eine Woche oder auch nur ein Wochenende ganz alleine deutschlandweit zu verreisen. Mosbach, Stuttgart, Mannheim und sogar bis nach Hamburg bin ich gekommen. Egal ob mit Auto, Bus, S-Bahn oder Zug… alle Wege führen nach Rom.

Bevor ich mich damals für die Onlineschule entschlossen hatte, fragte ich mich oft, wie das wohl so wäre…so ganz ohne Klassenzimmer und Mitschüler, die neben einem die Schulbank drücken. Würde ich alleine mit dem Lernstoff klarkommen? Würde ich die Motivation halten können und würde ich die Disziplin aufbringen, am Ball zu bleiben? …Jetzt habe ich die Antwort und sie lautet: Ja! 
Sicher war es bis jetzt nicht immer einfach gewesen, während meinem oft stressigen Arbeitsalltag die Motivation aufrecht zu erhalten. Ich war oft hundemüde heimgekommen und schleppte mich noch schweren Herzens in mein Arbeitszimmer, um zu Lernen oder Aufgaben zu lösen. Wie oft fragte ich mich: WARUM TUST DU DIR DAS EIGENTLICH AN? Aber sobald ich einen Meilenstein, wie die Zwischenprüfung oder die AEVO-Prüfung (Ausbilderschein) erreicht hatte, waren die Zweifel wieder verflogen. Es ist alles Neuland…aber es ist ein schönes Land und ich bin dankbar für jede Erfahrung, die ich dadurch mitnehme!

An dieser Stelle möchte ich auch die Gelegenheit nutzen, allen ein dickes DANKE zu sagen, die mich bei dieser Neulandmission unterstützen! Vorallem Enrico, der es immer wieder auf’s neue schafft, mich zu motivieren und bei Laune zu halten :-*

Wer sich für die Online Weiterbildung zum Medienfachwirt interessiert bekommt hier nähere Infos.

 

…Jenny

Pistenplan

pistenplan-kitzbuehel

Kitzbühel Latschenalm

Anfang des Jahres planten wir im März  Ski fahren zu gehen. Einer meiner besten Kumpels mit seiner Frau, die dazugehörigen 2 Schwestern und einer Cousine machten die Runde komplett. Da keiner von uns 7 jemals auf einer Hütte mitten in der Piste übernachtet hatte, machten wir uns im Internet auf die Suche. Nach längerem Hin und Her entschieden wir uns dann für die Latschenalm und ohne etwas vorweg zu nehmen, die beste Entscheidung, die wir hätten treffen können. Frühs ging es dann pünktlich um 4:30 Uhr auf die Autobahn und gegen 9:00 Uhr waren wir am ausgemachten Treffpunkt. Am Fuße des Berges wartete ein SkiDoo auf uns, dass unser Gepäck auf die Hütte bringen sollte. Wir fragten den Fahrer, da wir mit Ski bzw. Snowboards auf die Hütte wollten, wie wir denn auf die Hütte kommen, da die zugeschickte Wegbeschreibung nur mit GPS Koordinaten ausgestattet war. Die Antwort verwunderte leicht: “ Leute ich bin noch nie Ski gefahren und ich weiß auch nicht, wie man da hin kommt!“ Ist jetzt zwar nicht gerade nahe liegend, wenn man im Ski Gebiet arbeitet aber Okay. Da Jenny und Ich noch Ski brauchten und sich alle anderen noch Helme ausleihen wollten, gingen wir zum nächsten Ski Verleih. Hier bekamen wir dann auch die 1. detaillierte Wegbeschreibung zu unserer Hütte. Ab ging es in den 1. Lift, kurzes orientieren und schon die 1. Abfahrt zum 2. Lift. Das ganze machten wir 6 mal und dann sahen wir unsere Hütte zum 1. Mal. 150 Meter unter dem höchsten Lift und direkt an der Piste!!! Wahnsinn… Als wir nach ungefähr 2 Stunden ankamen inspizierten wir die ganze Hütte und machten die Zimmereinteilung.  Als das erledigt war gingen wir wieder sofort wieder auf die Pisten, die einfach unglaublich waren. Wir reisten am Donnnerstag an und hatten gefühlt 100 Pistenkilometer für uns alleine. Das Wetter war der Hammer, blauer Himmel Sonnenschein und dies sollte auch 4 Tage genau so bleiben. Gegen 16:00 Uhr stellten wir das Skifahren ein und machten uns an die mitgebrachten Leckereien, die da waren  Paulaner, Havanna, Liköre und vieles mehr. Wir saßen im T-Shirt draußen und waren völlig allein, bis auf ein paar Pistenbulli Fahrer, die von uns dann auch mit entsprechender Wegzehrung ausgestattet wurden. So verbrachten wir hier richtig geile Tage und genossen die Abgeschiedenheit. Im Endeffekt kostete uns die Hütte mit Essen und trinken 55€ pro Nase (waren zu 7.). Skipass kam mit 130€ zu Buche. Bei Fragen könnt ihr euch gerne bei uns melden. Können die Hütte aber nur weiterempfehlen.

 

Skigebiet

Galle mit TUI..

Hier noch ein kurzer Nachtrag zu unserem Tagesausflug nach Galle mit TUI. Wir wurden um 8: 30 Uhr am Hotel abgeholt und da war sie schon die 1. Überraschung. Statt der versprochenen maximalen Teilnehmerzahl von 8, waren wir 14! Wir wurden freundlich von unserem Tourguide Hector begrüßt und suchten uns einen Platz im BUS. Naja egal, Hauptsache der Ausflug wird top, also los gehts!

1. Schildkrötenfarm

Die 1. Station war eine Schildkrötenfarm ungefähr 30km vor Galle. Dort hieß es dann zum 1. Mal alle Mann raus aus dem Bus! Hector übergab die Reisegruppe an einen etwas, wie soll ich sagen, verrückten kleinen alten Mann, der sein Herz am richtigen Fleck hatte. Der zeigte uns dann als erstes, wie man Schildkröteneier vergräbt… Kann man bestimmt mal gebrauchen!  Dann ging es auch schon zu den Baby Schildkröten, was für süße kleine Dinger!! Da hieß es dann: „Greift zu!“ Also jeder seine Hand ins Becken und ne Baby Schildkröte raus. 5 min später waren sie alle schon wieder drin, denke ich … Jetzt ging es dann von Becken zu Becken und die Schildkröten wurden immer größer. Mittendrin kam ich dann in den Genuss eine ungefähr 15kg schwere Schildkröte zu halten, nachdem nach 3-maliger Aufforderung sich keiner freiwillig meldete. Am Ende kamen wir zu seinem heiligsten Schatz; eine Albino Schildkröte!! Nach seinen Aussagen kommen auf 10000 Babys 1 Albino Schildkröte! Faszinierend ist so eine weiße Schildkröte schön. Jetzt hieß es aber schon wieder einsteigen und weiter gings.

2. Mondsteinmiene

Nach ungefähr 20 min Fahrt erreichten wir eine Mondsteinmiene, in der blaue Mondsteine, die es nur in Sri Lanka gibt, zu Tage gefördert werden. Wir liefen noch ca. 10 min zu einer 30 Meter tiefen Miene, die in Deutschland maximal als höchst Einsturz gefährdetes Loch durchgehen würde ! In diesem saßen 2 Männer die kontinuierlich Eimer mit Kies füllten und oben waren 2 Männer die diese Eimer hochzogen.  Nun wurde der Kies gewaschen und die Halbedelsteine kamen zum Vorschein. Anschließend ging die ganze Gruppe zur Schleiferei und 14 Menschen drängten sich bei 35°C auf 4 m². Juhuuu… Was nun kommen sollte, war allen klar! Natürlich, los gings zum Juwelier ! Hier war wiederum die Gruppe ein guter Schutz, um nichts kaufen zu müssen.

3. Galle

In Galle angekommen, hieß es erst einmal Mittagessen. Nachdem auch der letzte seine Bestellung abgeben hatte, wurde serviert. Im Nachhinein dauerte die Bestellung länger, wie das kochen! Essen war einwandfrei! Die Sonne erreichte gerade Ihren Höchststand als es zum Spaziergang auf den Festungswall ging.. Jenny schaffte sich Abhilfe und band Ihr Tuch in bester Zigeuner Manier um den Kopf und los gings. Der beeindruckende Blick von der Festung auf die gewaltige Steinküste war gigantisch.  Am Ende schlenderten wir noch ein wenig durch die alten provinzialischen Gassen und lauschten Hector, der uns versuchte die Geschichte der Stadt zu erklären.  Weiter gings!!

4. Maskenfabrik

Vierte und vorerst letzte Station unseres Ausfluges, war eine von deutschen gegründete Maskenfabrik. Na dann… Dies war der Nachteil einer Gruppe, eigentlich interessierte uns diese überhaupt nicht, aber was blieb uns anderes übrig. Die Führung durch die Fabrik uns das Museum machten wir noch gerne mit, aber als es dann zum Einkaufsladen ging, blieben wir draußen und genossen die Ruhe.. 10 Min Später saßen alle wieder im Bus und es ging auf die Heimreise.

Auf der Heimreise kamen wir noch an 2 Denkmalen für die Opfer des Tsunamis vorbei, an denen wir jeweils ausstiegen um Fotos zu machen, wirklich Zeit nehmen konnten wir uns hier jedoch auch nicht.  Abschließend kann man sagen, dass man sich vielleicht Geld spart, aber man in seinem Bewegungsradius in solch einer großen Gruppe doch sehr eingeschränkt ist. Trotzdem ein Lob an den Tourguide, der immer versucht hat uns bei Launa zu halten und ebenfalls mit seinem Fachwissen überzeugte! Hätten wir aber die Wahl, würden wir uns das nächste Mal wieder für eine individuelle Tour entscheiden!

Die Shoppingtour….

Haha…nur ne Shoppingtour? – ihr kennt Cheena nicht!!!

Aber jetzt erstmal von vorne. Wie schon im letzten Blogbeitrag erwähnt, hat uns Cheena heute mit seinem Tuk Tuk am Hotel abgeholt…pünktlich auf die Minute! Dann ist er mit uns nach Kalutara gefahren, wo wir in einem Geschäft ein paar Dinge wie Tücher, Ketten, etc. kaufen konnten.

Dann sind wir zu einem Gewürzladen weitergefahren. Dort entschieden wir uns für Chillipulver (ja jetzt wollen wir es so richtig wissen!!! Haha) und Safran (obwohl das glaube ich ein anderes Safran ist, als wir es kennen, hier nimmt es zum Würzen von Reis). Außerdem habe wir eine kleine Flasche Kokosnussöl mitgenommen. Hier auf Sri Lanka wird so ziemlich alles damit angebraten und die Lebensmittel bekommen einen ganz besonderen und anderen Geschmack. Wir sind jetzt schon gespannt, was wir zuhause damit zaubern können.

Dann hat uns Cheena angeboten, zu Martina zu fahren. Martina war diejenige, bei der wir von Deutschland aus unsere Tour nach Kandy gebucht hatten. Na klar, warum nicht! Bestimmt schön, wenn man sich mal persönlich trifft, statt nur E-Mail Kontakt zu haben. Und so war es schließlich auch. Als wir bei ihr ankamen, öffnete uns ihr Mann freundlich das Tor und lies uns herein. Dann kam Martina aus dem Haus und freute sich sichtlich uns zu sehen! Und wir uns ebenfalls! Da saßen wir nun und tranken gemeinsam Tee, den sie selbst zubereitet hatte und tauschten uns ausgelassen über Gott und die Welt aus. Wir haben die Zeit bei ihr und ihrem Mann sehr genossen und erzählten ihr ebenfalls von der tollen Tour mit Cheena, die wir bei ihr gebucht hatten.

Nachdem wir uns verabschiedet hatten, meinte Cheena, dass sein Elternhaus ganz in der Nähe sei und dass er es uns zeigen könnte. Klar, dachten wir uns. Warum nicht?! Als wir ankamen, kam seine Mutter gerade aus dem Haus und freute sich über unseren Besuch. Cheena zeigte uns das Haus und die Unterschiede der Lebensweise zu unseren in Deutschland waren nicht zu übersehen. Wie viel Schnickschnack wir doch besitzen, kam mir in den Sinn. Diese Leute hatten wirklich nur das Nötigste und waren trotzdem so wahnsinnig dankbar für alles, was sie hatten. Dann bot er uns an, dass wir auch noch sein Haus ansehen könnten. Da waren wir natürlich neugierig. Dort angekommen wurden wir wieder, wie nicht anders zu erwarten, mit einem herzlichen und freundlichen Lächeln begrüßt. Seine Frau stand in der Tür und winkte uns freundlich zu. Seine Kinder (er hat 3) spielten ausgelassen im Gärten und rannten auf ihren Vater zu, als sie uns kommen sahen. Alles war so wahnsinnig friedlich und harmonisch. Wir betraten das Haus und er zeigte uns wieder jeden einzelnen Raum. Dieses Haus war schon deutlich größer aber auch hier fand man nur das Nötigste. Nun machten wir uns wieder auf den Nachhauseweg, mit einem kleinen Stopp beim Supermarkt, um Wasser für die kommenden Tage zu kaufen.

Auf dem Rückweg meinte Cheena dann plötzlich zu Enrico: „Willst du mal fahren?“ Was?? Enrico soll Tuk Tuk fahren??? Wie geil!! Haha!!!! Diese Gelegenheit lies sich Enrico natürlich nicht nehmen und setzte sich nach vorne! Nach einer kurzen Einweisung von Cheena fuhr Enrico los und das klappte erstaunlicherweise sehr, sehr gut. Zu mir schrie er nach hinten: „Ist wie Motorradfahren, aber mit 3 Rädern!“ Ich warf mich weg vor lachen. Mein Freund fuhr gerade tatsächlich Tuk Tuk!!! Was für ein unvergesslicher Anblick sag ich euch! Cheena, you made my Day!

…Jenny

 

Enrico fährt Tuk Tuk

Kleine Shoppingtour…

So, gleich holt uns Cheena mit dem Tuk Tuk ab. Wir hatten ihn gestern nochmal angerufen, da wir noch ein paar Kleinigkeiten kaufen möchten. Er kennt sich ja bestens hier aus und kann uns gleich zu den richtigen Läden fahren 🙂 vielleicht kommt er sogar pünktlich…zumindest hat er behauptet Pünktlichkeit von den Deutschen gelernt zu haben. Ja, ja… Pünktlichkeit ist eine Tugend…

Seafood at it’s best

Das Abendbuffet ist ja schon echt klasse, wie ja bereits erwähnt. Gestern Abend jedoch haben sie uns etwas ganz besonderes angeboten, frischer Fisch in sämtlichen Variationen und Arten. Jetzt war es an uns zu entscheiden, ob wir ganz normal am Buffet schlemmen oder dieses Angebot annehmen wollen. Der Kellner gab uns am Vortag eine Liste mit über 30 Sorten Fisch und den dazugehörigen Preisen in Gramm. Na klaro, dachte ich mir, das nehm ich!! Ups, aber da war ja noch jemand, der überhaupt kein Fisch mag… Kurze Nachfrage beim Kellner, der meinte „No Problem, no Problem Sir!“ Also ging’s am nächsten Abend raus in den Außenbereich, wo ein wunderschönes hergerichtetes Buffet auf uns wartete …. Um genau zu sein, auf mich wartete 😉 Da lagen sie nun. Ordentlich aufgereiht in einer Theke. Hier konnte ich mir nun in aller Ruhe aussuchen, von welchem Fisch ich wieviel wollte… Puh gar nicht so einfach, bei der Auswahl. Schließlich entschied ich mich für eine Makrele und ein großes Stück Tintenfisch, welches mir sofort frisch angebraten und an den Tisch gebracht wurde. Jenny war währenddessen, am normalen Buffet auf der Suche nach was Leckerem und war ebenfalls glücklich! Zur Vorspeise gab es noch leckere Fischsuppe. Ich hätte mich reinlegen können (…unvorstellbar für Jenny 😜). Jetzt kam endlich mein Fisch. Sah der guuuut aus!!! Ich machte mich natürlich sofort ans Werk, diesen genüsslich zu verspeisen. Zu Jennys Verteidigung ist zu sagen, sie hat von beidem mutig probiert, war jedoch, wie zu erwarten, gar nicht begeistert. Am Ende muss ich sagen, hat es sich echt gelohnt, es gibt zwar immer Fisch am Buffet, aber natürlich nicht so frisch und in dieser Auswahl. Am Ende hat mich dieser Spaß etwa 6€ gekostet und war jeden Cent wert!!!

…Enrico

Was für eine Tour…

Am Sonntag wurden wir um 5 Uhr morgens am Hotel von unserem Tourguide Cheena mit einem Minivan inklusive Fahrer abgeholt. Um vorweg zu nehmen…wir waren unglaubliche 17 Stunden unterwegs und am Ende brotfertig, aber wir haben wirklich jede Minute dieser Tour genossen…

Hier der Kontakt zu Martina und Prasanna, bei denen wir die Tour per E-Mail bereits in Deutschland gebucht hatten:

http://prasanna-tours.beepworld.de

E-Mail: mpdesilva77@yahoo.com

Martina und Prasanna sind super nett. Wenn ihr Interesse habt, schreibt die beiden einfach an. Sie antworten sehr schnell und ihr könnt auch eine individuelle Tour mit ihnen planen.

1. Ziel – Ananasplantage
Unser erstes Ziel war eine Ananasplantage, die ca. 50km entfernt war. Dort hatten wir Gelegenheit, unser Lunchpaket, dass wir vom Hotel bekommen hatten, zu essen. Zwei Minibrötchen mit Käse und Ketchup, ein Stück Kuchen und eine Banane…mal was anderes 😉 Enrico gönnte sich noch einen Kaffee, welcher die Einheimischen selbst dort anbauen. Dieser war ganz und gar nicht wie der Kaffee, den wir in Deutschland trinken…anders, aber sehr, sehr gut! Nach dem Frühstück besichtigten wir die Plantage, die noch viel mehr als Ananas zu bieten hatte. Dort gab es Kaffee, Papaya, Mango, Maracuja, Pfeffer und viele andere Früchte, die wir bisher weder gehört noch gesehen hatten. Besonders interessant war für uns auch zu erfahren, dass eine Ananas 1 Jahr braucht, um geerntet werden zu können. Danach ist die Pflanze unbrauchbar und wird aus der Erde gerissen….was für ein kurzes Leben.

 

2. Ziel – Elefantenreservat
Cheena schlug uns völlig unerwartet vor, einen nicht geplanten Stop bei einem Elefantenreservat zu machen. Er redete irgendwas von „Erlebnis, das man sein Leben lang niemals vergessen wird“. Na das wollten wir sehen!
Dort angekommen bezahlten wir 2000 LKR ( sind etwa 11 Euro) und betraten das Gelände. Wir wurden direkt an einen Fluss geführt, in dem gerade ein Elefant gebadet wurde. Als ich gerade ein Foto machen wollte, winkte uns ein Mann zu und schrie „Come here!! Take this coconut and wash the elefaphant!“ Ääääähh, wie jetz???? Wir???…blickten wir uns verwundet an!? Ooook, dann mal Schuhe aus und ab in den kniehohen Fluss. Da lag sie nun. 56 Jahre alt und tiefenentspannt. WOW…! Was für ein „mords Drumm“!!!! Sie wedelte vor Freude mit den Ohren und sah für ihre ca. 2-3 Tonnen eigentlich echt putzig aus. Mit Kokosnussschalen schrubbten wir die Dame im mittlerem Alter ab und bewunderten dabei die Haare auf ihrer Haut, die gar nicht so weich waren, wie sie aussahen… „Now get on the elephant!“, hieß es plötzlich. Ähhhh bitte? Wir sollen AUF den Elefanten drauf? Jetzt? …und vorallem WIE sollen wir da drauf kommen!? Also gut. Räuberleiter und da saßen wir…zum ersten mal in unserem Leben auf einem Elefantenrücken. Dieses unglaubliche Gefühl lässt sich einfach nicht in Worte fassen. Es war atemberaubend… Cheena hatte recht. Es wird eine Erinnerung für alle Ewigkeit bleiben. Nach einer etwa 10 minütigen Runde im Park lies uns die Elefantendame absteigen und nach einem kurzen Fotoshooting ging es dann weiter.

 

3. Ziel – Gewürz-/Heilpflanzengarten
Als nächstes besichtigten wir einen Gewürz-/Heilpflanzengarten. Da gab es doch tatsächlich für jedes Wehwehchen die passende Pflanze! Ein Doktor der Biologie zeigte und erklärte uns die Pflanzen und ihre Verwendung, welche uns sehr beeindruckten.

 

4. Ziel Elefantenwaisenhaus
Unsere nächste Stadion war das Elefantenwaisenhaus. Hier konnten wir beobachten, wie die Pfleger die kleinen Elefanten mit der Flasche fütterten. Kaum zu glauben, dass so ein kleiner Babyelefant am Tag schon 21 Liter Milch wegpumpt! Allerdings können wir den Besuch dort nicht unbedingt weiterempfehlen, da die Tiere hier nur sehr, sehr eingeschränkt und nicht unter den besten Bedingungen leben können. Auf der anderen Straßenseite bekamen wir noch gezeigt, wie man aus Elefantenmist Papier herstellt. Dort nennt man das Papier „Poo Paper 🙂

 

5. Ziel – Teefabrik
Nach einer einstündigen Fahrt durch die Berge, erreichten wir die Ceylon Teefabrik, in der wohl der weltbeste (…sagen zumindest die Einheimischen von Sri Lanka) Grüntee und Schwarztee hergestellt wird. Auch dort bekamen wir eine Führung durch die Fabrik und waren verwundert, dass die beiden Teesorten aus der gleichen Pflanze gewonnen werden. Nach einer Tasse Tee brachen wir zu unserem nächsten Ziel auf.

 

6. Ziel – Botanischer Garten
Cheena zeigte uns einer der schönsten Parks auf Sri Lanka, welcher für seine besonderen Blumen- und Baumartenvielfalt bekannt ist. Alleine für diesen Garten hätte man eine Speicherkarte vollfotografieren können.

 

7. Ziel – Edelsteinfabrik
Bevor wir die Edelsteinfabrik betraten, ging Cheena mit uns zu einem kleinen Bäckerläden auf der anderen Seite der Straße. Nie im Leben hätten wir gedacht, dass die landesüblichen Backspezialitäten so lecker waren! So aßen wir Blätterteigtaschen mit Hühnchen-Gemüsefüllung und gingen anschließend in die Edelsteinfabrik. Nach einem kurzen Film über die Edelsteingewinnung führte man uns durch die Ausstellung und betraten anschließend den Verkaufsraum…klar, dass die hier auch was verkaufen wollen 😉 …was wir auch schließlich taten. Nach heftigen Verhandlungen erzielten wir einen guten Preis für einen Halskettenanhänger (Elefant) mit einem kleinen weißen Saphire und einem größeren blauen Saphire.

 

8. Ziel – Zahntempel in Kandy
Nach den ganzen tollen Eindrücken die wir bereits an diesem einen Tag (!) gesammelt hatten, folgte der Zahntempel in Kandy. Ein absolutes MUSS, wenn man auf Sri Lanka ist. Noch im Auto zogen wir uns lange Hosen an, da in den Tempeln Kniee und Schultern bedeckt sein müssen. Nach dem wir durch einen Parkabschnitt schließlich den Tempel erreichten, zogen wir, wie alle anderen auch, unsere Schuhe aus und betraten barfuß den Tempel. Die Schönheit der goldenen Statuen und Verzierungen aus Gold waren atemberaubend und respekteinflösend zugleich. Cheena führte uns durch den Tempel und seine Geschichte. Wir legten Blüten, die wir zuvor gekauft hatten, als Opfergabe an die heilige Stelle ab.

 

9. Ziel – Schreinerei
Schon fast am Ende unserer Kräfte angelangt, wurde uns noch die handwerkliche Kunst der Inselbewohner eindrucksvoll zur Schau gestellt. Dort gab es wirklich alles. Vom einfachen Schlüsselanhänger bis zu einem Motorrad in Echtgröße aus Holz.

 

Nun endgültig am Ende unserer Kräfte angelangt, stiegen wir zurück in unser Fahrzeug und machten uns auf den vierstündigen Heimweg. Was für ein Tag…mit so viel neuen Eindrücken, Erlebnissen und Erfahrungen hätten wir nie gerechnet. Und schon gar nicht, dass wir einen so mega coolen Tourguide an unserer Seite haben, der während der Heimfahrt sogar noch Dosenbier besorgt hat und mit uns auf den Tag angestoßen hat. So einen Tourguide trifft man selten, der wirklich alle unsere Fragen beantworten konnte und außerdem noch einen Humor hatte, der sich absolut mit unserem deckte. Wer die Gelegenheit hat, einmal nach Sri Lanka zu kommen, sollte sich auf jeden Fall an Cheena wenden. Wir haben den Ausflug bereits von Deutschland aus über die Homepage von Martina und Prasanna gebucht. Sie wurde im Internet in vielen Foren empfohlen…und dass, wie wir jetzt selbst festgestellt haben, völlig zurecht!!! Ein gelungener Tag, der nicht hätte schöner sein können. Gekostet hat die Tour übrigens 85 Euro pro Person.

Jenny u. Enrico

Das erste Abendessen

„Himmel ist das scharf…“, dachte ich mir nur, als ich die ersten Gerichte vom Buffet probierte. Enrico und ich sind es ja eigentlich gewohnt, scharf (hier würde man vermutlich dazu sagen „leicht gewürzt“) zu kochen. Dabei würzen wir zuhause schon immer gut mit afrikanischem Chillipulver und Pul Biber (türkisches Gewürz) und Gäste kommen bei uns ab und an schon mal ins schwitzen. Das hier ist allerdings eine ganz andere Liga!!! Scharf – aber so was von lecker! Also hab ich mir für morgen schon mal vorgemerkt, immer genügend Brot mit auf den Teller zu packen…nur so für den Notfall 😉

Der Nachtisch war ebenfalls super lecker! Vor allem die Kokoscreme hat Enrico und mich völlig umgehauen. So einen intensiven Kokosgeschmack habe ich noch nie erlebt… So etwas kennt man eben aus Deutschland gar nicht. Auch die Früchte schmecken hier so wahnsinnig fruchtig. Besonders gefreut haben wir uns deshalb über einen Früchteteller, den man uns heute am ersten Tag aufs Zimmer gestellt hat.

Subä dawäsak…oder „guten Tag“

Hallo ihr lieben Zurückgebliebenen in Deutschland,

wir hätten es schon fast nicht mehr für möglich gehalten…
Wir sind nach 26 stunden Anreisedauer doch tatsächlich noch in unserem Hotel angekommen!!! Nicht nur die deutsche Bahn lässt mit ihrer Pünktlichkeit zu wünschen übrig, sondern auch Etihad Airlines lies uns 1,5 Stunden länger in Abu Dhabi verweilen.
Schließlich in Colombo angekommen, werden wir von unserem Reiseleiter freundlich in Empfang genommen und dadurch dass wir die einzigen TUI-Gäste sind, werden wir von einem Fahrer in einem PKW zum Hotel befördert…Und jetzt kommt’s: 100km in 3 endlos langen Stunden. Was wir dort auf den Straßen erleben durften, würde ganze Bücher füllen 🙂
Es wird gehupt was das Zeug hält, überholt wie wahnsinnig und wenn man sich beim Stau vordrängeln möchte, wird kurzerhand eine weitere Fahrspur eröffnet. Und nicht zu vergessen die Rinder, die einfach so frei an jeder Straßenecke stehen…sind ja heilige Tiere hier.

Schließlich waren wir dann um 10 Uhr (Ortszeit!) im Hotel. Hier einige Bilder vom Hotel und von unserem Zimmer, sowie von unserem Schlafgemach. Es ist doch tatsächlich exakt so, wie im Katalog abgebildet. Das erleben wir auch zum ersten mal…

Jenny u. Enrico

 

Boooooarding!!!

Jetzt geht’s endlich bald los 🙂 Auf nach Abu Dhabi!! Jihaaaaa…

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Die Bahn…

Auf die Bahn ist mal wieder verlass… Unser Zug fährt nicht wie geplant zum Flughafen in Frankfurt, sondern aus „technischen Gründen“ nur bis zum Hauptbahnhof…grrrrrr

Wäre auch zu schön gewesen!

Schöne Aussichten im Warteraum

Wie passend…heute Mittag diesen Artikel beim Arzt entdeckt 😉

Zeitschrift_Sri Lanka_Arzt

P.S: Wie’s aussieht akzeptiert mein Körper die immunisierende Schutzmaßnahme! Keine weiteren Katastrophen nach der Impfung. Aber man soll ja bekanntlich den Tag nicht vor dem Abend loben…

Unsere Route…

Ganz nach dem Motto…

“In 20 Jahren wirst Du dich mehr ärgern über die Dinge, die du nicht getan hast, als über die, die du getan hast. Also wirf die Leinen und segle fort aus deinem sicheren Hafen. Fange den Wind in deinen Segeln. Forsche. Träume. Entdecke.”

(Mark Twain)

Impfungen und ihre Tücken…

Wer eine Fernreise macht, sollte sich impfen lassen…dachte ich mir. Also letzten Donnerstag Termin gemacht und ab zum Arzt. Nebenwirkungen gelesen und unterschrieben – trifft mich ja eh nicht. Wieder zuhause angekommen, erstmal auf die Couch gelegt – man soll sich nach einer Impfung schonen…kommt mir recht. Der Arm zeigt erste Reaktionen. Nicht’s tragisches. Wird nur schwer und tut etwas weh. Soweit so gut. Am nächsten Tag wache ich mit Muskelkater in den Waden auf. Komisch denke ich mir…hast ja gar kein Sport gemacht. Egal. Wird schon wieder weggehen. Gegen Abend wandert der Muskelkater immer weiter hoch Richtung Torso. Ok. Jetzt wird’s seltsam. Montag Morgen ist der Muskelkater bereits an meinen Schulterblättern angelangt. Ein unangenehmes Ziehen dort begleitet mich an diesem Tag. Doch nicht nur das. Auch Kopfschmerzen, Übelkeit und sogar Schüttelfrost. Alles, aber nicht krank werden, denke ich mir. Nicht jetzt. Nicht vor Sri Lanka. Also am Abend nichts wie ab auf die Couch, Tee und heiße Suppe. Nach knapp 8 Stunden Schlaf wache ich auf. Als wäre nichts gewesen. Als wäre alles nur ein schlechter Traum gewesen. Noch etwas Muskelkater in den Schultern, ja – aber der Rest ist weg. Und Sri Lanka lächelt mich wieder an und heißt mich willkommen. Die Reise scheint nicht mehr in Gefahr zu sein. Halt…denke ich mir…eine Hürde habe ich noch vor mir. Noch eine einzige. Eine die mir aber zum Verhängnis werden könnte. Es steht mir eine weitere Impfung bevor – diesen Freitag.

…Jenny

Karte von Sri Lanka

Sri Lanka_Karte

Hotel

Unser Hotel ist das „AVANI Kalutara Resort**** in Kalutara. Vom Flughafen in Colombo sind es noch ca. 96. km. Gebucht haben wir nur Halbpension…wollen ja schließlich was vom Land sehen…und zum Essen sind wir bei manchen Ganztagstouren so und so nicht im Hotel 😉

Hier geht’s zum Hotel.

Hinflug

Etihad 777-300ERLos geht’s ab Frankfurt am Main mit der Fluggesellschaft Etihad nach Abu Dhabi. Dann fliegen wir weiter nach Colombo und von da aus sind’s noch knapp 96 km mit dem Bus bis zum Hotel.

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